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Cold Brew Coffee

Was steckt hinter dem Trendgetränk Cold Brew?

Wie der Name schon erahnen lässt, versteht man unter Cold Brew Coffee tatsächlich kalt gebrühten Kaffee. Das klingt im ersten Moment wirklich widersprüchlich, da Brühen von Natur aus warm bedeutet. Beim Cold Brew meint man mit dem Brühen auch viel mehr das Extrahieren von Aromen und dem obligatorischen Koffein durch den Aufguss mit Wasser.  

Wie wird Cold Brew zubereitet?

Um einen Cold Brew zu zubereiten benötigt man

  1. qualitativ hochwertige und im Idealfall frisch und hell geröstete Kaffeebohnen (je dunkler geröstet, desto bitterer der Geschmack)
  2. eine Kaffeemühle
  3. ein geruchsneutrales Glas und Frischhaltefolie oder ein Einweckglas
  4. ein zweites Gefäß oder eine French Press/ Chemex (zum Filtern)
  5. einen Handfilter
  6. frisches, stilles und ggfls. gefiltertes Wasser
  7. 8-16h Zeit
  8. Ggf. Eiswürfel

Als erstes werden die möglichst frisch gerösteten Kaffeebohnen, circa 100- 150g, sehr grob gemahlen. Es empfiehlt sich einen noch etwas gröberen Mahlgrad als bei der French Press zu wählen. Das beeinflusst das Aroma positiv, da bei einem zu feinen Mahlgrad die Bohnen schnell überextrahiert werden. Den gemahlenen Kaffee dann in das Glas bzw. Einweckglas geben und mit einem Liter kalten Wasser übergießen. Nach Bedarf kann man noch einmal umrühren und sollte den Cold Brew dann für 8-16 Stunden mit Folie abgedeckt bzw. verschlossen bei Raumtemperatur ziehen lassen. Wer also spontan Lust auf einen Cold Brew hat, muss sich erst einmal gedulden. Aus dem Kaffee und Wasser ergibt sich dann nach einigen Stunden ein Kaffeekonzentrat, welches nur noch durch einen Filter gegossen werden muss und fertig ist der Cold Brew. Je nach Geschmack kann man ihn dann pur auf Eis, mit Wasser oder Milch gestreckt servieren oder seiner Kreativität freien Lauf lassen und neue Erfrischungsgetränke beispielsweise mit Tonic kreieren. Das Cold Brew Kaffeekonzentrat sollte aber innerhalb von zwei Wochen verwertet werden, da das Aroma sonst leidet. Alternativ lässt sich Cold Brew auch ganz einfach in einem Cold Brew Kaffeebreiter, wie ihn Toddy anbietet, zubereiten. So hat man all das benötigte Equipment kompakt kombiniert.

TODDY COLD BREW KAFFEEBEREITER

1964 entwickelte der Todd Simpson ein Cold-Brew-System, das er sich patentieren ließ. Bei der Cold Brew Methode kommt es auf Zeit an – nicht auf Wärme. Bei dieser Methode gelingt ein besonders sanfter Kaffee.

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Wie schmeckt Cold Brew Coffee?

Wer Cold Brew schon einmal probiert hat weiß, dass er einen ganz einzigartigen Geschmack besitzt. Dieser variiert jedoch von mild bis intensiv je nachdem welche Bohne verwendet wird und vor allem wie lange der Cold Brew zieht. Unsere Empfehlung ist es die persönlich ideale Ziehzeit durch Austesten herauszufinden. Generell kann man aber sagen, dass nach circa 8-12 Stunden Brühzeit die fruchtigen Komponenten aus der ursprünglichen Kaffeebohne betont werden und ein Cold Brew eine geringere Bitternote als herkömmlicher Filterkaffee aufweist. Wer dagegen einen stärkeren Körper möchte, sollte den Cold Brew noch länger ziehen lassen. Mehr als 16 Stunden sind jedoch nur für wahre „Kaffee schwarz“-Trinker verlockend, da der Cold Brew dann eine vom Mundgefühl sirupartige Konsistenz und ein stark ausgeprägtes Aroma entwickelt. Der Cold Brew ist zudem mit bis zu 70% weniger Säure als herkömmlicher Kaffee sehr verträglich. 

 

 

FAZIT ZUM COLD BREW COFFEE

Geschmacklich ist Cold Brew Coffee ein ganz neues Erlebnis. Man darf es allerdings nicht eilig haben und sollte etwas Zeit mitbringen, um das Konzentrat zu zubereiten. Da Vorfreude aber bekanntlich die schönste Freude ist, tut das dem Cold Brew keinen Abbruch. Er bietet viele Interpretationsmöglichkeiten und zählt momentan zu den erfolgreichsten Kaffeetrends in Europa.