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Superfood –
was steckt dahinter?

Was ist Superfood?

Superfood ist momentan in aller Munde. Was sich ganz genau dahinter verbirgt kann man so pauschal gar nicht sagen, da es keine einheitliche Definition von Superfood gibt. Was man aber sagen kann ist, dass Lebensmittel, die als Superfood bezeichnet werden, natürlich und nicht industriell hergestellt sind und ihnen besondere Eigenschaften zugewiesen werden.

Was bewirkt Superfood?

Superfood soll

  • sich positiv auf unsere Gesundheit und den Gemütszustand auswirken,
  • einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Nährstoffen und Antioxidantien enthalten,
  • die Nähr- und Vitalstoffversorgung in unserem Körper verbessern und
  • unter Umständen präventiv bestimmten Krankheiten (z.B. Immunschwäche, hoher Blutdruck, Entzündungen…) entgegenwirken.

SUKI TEA BIO JAPANESE MATCHA

Im Schatten gewachsen und mit Steinen in der traditionellen Form handgemahlen, entspricht dieser Tee den höchsten Qualitätsstandard. Kann auch für Latte und Frappé verwendet werden.

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Was steckt in Superfood?

Superfood kann dafür sorgen, dass wir uns aktiver und fitter fühlen. Grund hierfür ist ein ausgewogenes Verhältnis aus Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren, gesunden Fetten, Ballaststoffen und Kohlenhydraten sowie Spurenelementen. Diese positiven Inhaltsstoffe können auch beim Muskelaufbau und der Entgiftung des Körpers helfen.

Wo gibt es Superfood zu kaufen?

Die meisten Superfoods kann man problemlos in gut sortierten Supermärkten finden. Bei manch exotischeren Exemplaren, muss man auf Reformhäuser oder das Internet zurückgreifen. Unabhängig davon wo man Superfood kauft, sollte man immer auf den Ursprung und den Anbau achten. Wenn die besten Lebensmittel mit Pestiziden behandelt werden, schaden sie dem Körper am Ende doch viel mehr als sie nutzen. Deshalb können Zertifizierungen und Bio-Siegel ein Hinweis auf gute Qualität sein.

 

 

8 Beispiele für Superfood - Superfoodliste

1. Matcha

Matcha Lime Cake, Matcha Latte, Matcha Ice Tea, Matcha, Matcha, Matcha, wir werden überflutet mit dem neuen Inpulver. Aber was genau ist Matcha? Der Begriff ist japanisch und heißt übersetzt so viel wie „gemahlener Grüntee“. Und das ist er auch. Die japanischen grünen Tencha Teeblätter werden im Ganzen fein gemahlen und bei uns als Matcha Pulver angeboten. Matcha enthält viel Koffein und ist somit ein wahrer Energielieferant und Muntermacher. Anders als bei Kaffee gelangt das Koffein bei Matcha aber langsamer ins Blut und ist somit oftmals verträglicher und die Wirkung langanhaltender. Außerdem sorgt das Matcha Pulver zum einen für geistige Entspannung und zum anderen für eine bessere Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Grund hierfür ist die ideale Kombination aus dem angesprochenen Koffein und der Aminosäure L-Theanin im Matcha Tee. Somit reiht sich das Matcha Pulver unter die Vielzahl unserer heutigen Superfoods. Zubereitet wird Matcha Tee meist mit einem kleinen Bambusbesen.



2. Acai

Noch nicht so bekannt, aber dafür umso reichhaltiger, sind Acai (Assa-i ausgesprochen) Beeren aus Mittelamerika und Brasilien. Sie enthalten unter anderem wertvolle Antioxidantien, welche die Zellen schützen und somit Krankheiten verhindern und unseren natürlichen Alterungsprozess verlangsamen können. Außerdem beliefern sie unseren Körper mit einigen ungesättigten Fettsäuren, Vitamin A, C und E sowie Mineralien. Im Geschmack sind sie leicht erdig sowie nussig und etwas säuerlich. Aufgrund der schnellen Verderblichkeit erhält man sie in unseren Breitengraden meist nur in Pulverform oder tiefgefroren.

3. Goji Beeren


Goji Beeren, auch glückliche Früchte genannt, haben ihren Ursprung in China und gelten dort schon seit Jahrhunderten als Heilmittel. Sie überzeugen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Vitamin B, C, E und Betakarotin, sowie einer Vielzahl von Mineralstoffen, mehr als 10 Aminosäuren und Eisen. Im Geschmack erinnern Goji Beeren an Rosinen, Moosbeeren und zu kleinen Teilen an Kirschen. Bei uns in Europa sind sie meist in getrockneter Form zu kaufen und eignen sich ideal für das morgendliche Müsli oder in einem sommerlichen Salat als fruchtige Komponente.  

 

 

4. Quinoa


Vom Grundnahrungsmittel zum gehypten Superfood. Quinoa kommt ursprünglich aus Peru und Bolivien, wo es schon vor über 6000 Jahren gegessen wurde. Die Inkas bezeichneten es als „Muttergetreide“ und wiesen ihm schon damals gesunde und stärkende Eigenschaften zu. Heute weiß man, dass Quinoa zudem eine entsäuernde, also basische Wirkung für unseren Körper hat. Damit kann es stark säurehaltige oder säurebildende Lebensmittel wie Käse- und Milchprodukte, Weizen, Fisch und Fleisch ideal ausgleichen und abmildern. Zudem ist Quinoa proteinreich, glutenfrei, und reich an Eisen sowie Calcium. 

5. Granatapfel


Der Granatapfel hat einiges zu bieten. Er schmeckt nicht nur köstlich in Desserts, Salaten oder als Saft, sondern liefert unserem Körper unzählige Nährstoffe. Sein hoher Gehalt an Vitamin C unterstützt gerade in seiner Hauptsaison, dem Winter, unser Immunsystem. Außerdem enthalten Granatäpfel viel B-Vitamine, Eisen, Folsäure und Vitamin K.  Auch aufgrund seines hohen Gehalts an Antioxidantien wird ihm eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, Bluthochdruck und die Verstoffwechslung von Zucker sowie Alzheimer nachgesagt. Lediglich das Herauslösen der Kerne ist etwas aufwendig.




6. Chia Samen


Chia Samen enthalten einige wertvolle Omega-3-Fettsäuren, Proteine, Eisen sowie Vitamine wie Calcium, Magnesium und Kalium, die das Immunsystem und den Stoffwechsel stärken. Gibt man etwas Chia Samen in eine Flüssigkeit, verändert sich die Konsistenz aufgrund der starken Quelleigenschaft von Chia Samen schon nach kurzer Zeit und die Flüssigkeit wird geleeartig. Grund für diese verdickende Wirkung ist eine Polysaccharidschicht. Diese regt zudem die Verdauung an und reguliert den Blutzuckerspiegel. Somit können Heißhungerattacken ggfls. verhindert werden, weshalb Chia Samen auch immer öfter zum Abnehmen Verwendung finden. 

7. Mandeln


Mandeln gehören für die meisten von uns zumindest ab und an sowieso schon auf den Speiseplan. Wir sollten sie aber definitiv öfter zu uns nehmen, denn sie enthalten für unseren Körper essentielle Nährstoffe. Ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Vitamin E, Eiweiß, Folsäure und Kalium sind nur einige davon. Diese verringern nachweislich das Risiko an Herzerkrankungen zu erkranken. Das Magnesium beispielsweise beugt Herzinfarkte vor. Zudem stärken Mandeln durch ihren hohen Gehalt an Vitamin E das Immunsystem und verlangsamen dank ihrer vielen Antioxidantien den Alterungsprozess unserer Haut. Mandeln sind vielseitig einsetzbar. Bei uns werden sie häufig in Kuchen oder anderen Süßspeisen verwendet, aber auch pur stärken zwei bis drei Mandeln täglich unseren Körper und Geist. 


8. Aronia Beere


Äußerlich ähnelt die Aronia Beere der heimischen Heidelbeere, geschmacklich ist sie jedoch viel herber und säuerlicher als die süßliche Heidelbeere. In ihren Inhaltsstoffen übertrifft die Aronia Beere das heimische Exemplar jedoch deutlich. Neben Vitamin C, E, K und B2 sowie Folsäure enthält die Aronia Beere auch Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Jod, Eisen und Zink. Besonders wichtig für die Bezeichnung als Superfood ist jedoch die hohe Zahl an Antioxidantien, die dem oxidativen Stress und somit dem Altern entgegenwirken. Zudem wirkt sich die Aronia Beere positiv auf das Immunsystem aus und unterstützt die Selbstheilungskräfte unseres Körpers, da die enthaltenen Flavonoide entzündungshemmend wirken.  

Zu den gerade genannten gibt es noch zahlreiche weitere Superfoods. Auch Ingwer, Kokosöl, Curcuma, Leinsamen, Avocados oder Algen werden diverse positive Eigenschaften für den menschlichen Organismus nachgesagt. Einige dieser Superfood Lebensmittel haben wir auch schon unbewusst in unseren Alltag integriert und wieder andere sind nicht so üblich bei uns in Europa.

 

 

Unser Fazit zu Superfood

Superfood bewirkt keine Wunder, das muss einem bewusst sein. Sie können aber unseren Speiseplan bereichern, ihn abwechslungsreicher und ausgewogener gestalten und so positiv zu unserem allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Superfood ist also kein Garant für ein gesundes und erfülltes Leben. Sport und Entspannung bleiben für eine gesunde Lebensweise nach wie vor unverzichtbar.